Tauchabenteruer à la Cousteau: Das Great blue Hole
Eines der schaurig schönsten
Taucherparadiese ist das Great Blue Hole vor der Küste des mittelamerikanischen Staates Belize. Es lässt sich am besten aus der Luft ausmachen, denn hier bildet es einen dunkelblauen Kreis mit einem Durchmesser von ca. 300 Metern mitten im türkisblauen Wasser der Karibik.
Dieses ca. 120 m tiefe Loch mitten im flachen Karibischen Meer entstand, als die Decke einer unterseeischen Höhle einstürzte und so den Eingang zu einer fantastischen Unterwasserwelt freigab. Der französische Taucher und Meeresforscher Jacques Cousteau hatte dieses Taucherrevier zum ersten Male gefilmt und bei dieser Gelegenheit einen der vielen großen Stalaktiten mitgenommen, der aus einer Zeit stammt, in der diese Höhle noch nicht mit Wasser gefüllt war. Für jeden erfahrenen Taucher, der in der Karibik Urlaub macht, ist das Great Blue Hole ein unbedingtes Muss.
Hier sind neben den von der Decke der Höhle herabhängenden Stalaktiten auch noch viele andere geologisch interessante Erdformationen zu sehen. In ca. 200 m Wassertiefe können erfahrene Taucher auch einen Tauchgang in das hier beginnende Unterwasserhöhlensystem wagen. Doch Vorsicht! Denn auch einige gefährliche Meeresbewohner haben sich in diesem riesigen Unterwasserloch ein Zuhause gesucht und so sollte die Begegnung mit Haien mit zum Taucherprogramm gehören.
Ca. 100 km entfernt von der Hauptstadt Belize City liegt das Lighthouse Reef in dem sich diese riesige Doline befindet. Man muss für einen Tauchgang also schon recht früh von den Schlafsofas runter. Auch geführte Tauchausflüge dorthin werden angeboten und selbst wenig geübte Taucher kommen dabei auf ihre Kosten, denn der Meeresboden rings um das Great Blue Hole bietet ebenfalls eine traumhaft bunte Flora und Fauna.
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